Hanf als superfood

Die Zeiten, in denen Hanf ausschließlich mit Rauschgift in Verbindung gebracht wurde, neigen sich langsam aber sicher dem Ende zu: Immer häufiger finden Hanfsamen, Hanffasern, Hanföl und Co den Weg in unsere Speisen und Getränke. Wir verraten dir, warum Hanf zurecht zum Superfood erklärt wurde und wie du die Eigenschaften der Heilpflanze optimal nutzen kannst.

Lebensmittel mit Hanf: „High“ ist hier nur der Proteingehalt

Das Wichtigste zuerst: Hanf ist nicht gleich Cannabis! Genauso wie die Produkte in unserem Shop, dürfen alle frei verkäuflichen Produkte aus oder mit Hanf einen THC-Gehalt von 0,2 Prozent nicht überschreiten. Deshalb haben sie auch keine berauschende oder psychoaktive Wirkung.

Dafür hat das Superfood jede Menge andere, positive Eigenschaften. Diese sind den wertvollen Inhaltsstoffen zu verdanken, die von Natur aus in der Hanfpflanze vorkommen.

Nährwerte

Je nach Sorte und Verarbeitungsform können die exakten Werte variieren. Es bleibt aber unbestritten, dass sich die Nährwerttabelle von Hanf sehen lassen kann. Die enthaltenen Fette sind zum Großteil ungesättigt. Ein hoher Eiweißanteil und minimale Kohlenhydrate machen Hanf zum echten Protein-Bomber.

Vitamine

Die Liste der in Hanf enthaltenen Vitamine ist lang. Neben besonders viel Vitamin E enthält das Superfood die Vitamine A und D. Auch die wichtigen B-Vitamine sind mit gleich vier Vertretern am Start: B1, B2, B3 und B6 finden sich in der Hanfpflanze.

Mineralstoffe

Auch wertvolle Mineralstoffe kommen in unserem Superfood nicht zu kurz. Hanf ist reich an Kalium, Phosphor und Magnesium. Es versorgt dich zudem mit einer ordentlichen Portion Eisen, Kalzium und Zink.

Aminosäuren

Dein Körper ist auf diverse Aminosäuren angewiesen, die er nicht selbst produzieren kann. Du musst sie also durch eine ausgeglichene Ernährung aufnehmen. Mit Hanf geht das ganz einfach – denn alle neun essentiellen Aminosäuren sind darin enthalten: Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Auch neun weitere, nicht essentielle Aminosäuren finden sich in der Heilpflanze.

Vegan & glutenfrei

Diese vielen wertvollen Inhaltsstoffe findest du in einem Nahrungsmittel, das von Natur aus glutenfrei, vegan und leicht verdaulich ist. Hanf lässt sich also mühelos in jede Diät und Lebensweise integrieren.

Lecker & gesund: So nutzt du das Superfood Hanf richtig

In den meisten Lebensmitteln mit Hanf, die du kaufen kannst, werden aus praktischen Gründen Hanffasern verarbeitet. Für den Heimgebrauch sind Hanfsamen und Hanföl die praktischere Alternative. Die wertvollen Inhaltsstoffe findest du in allen Alternativen gleichermaßen.

Hanfsamen

Die kleinen Samen sind die eigentliche Frucht der Hanfpflanze und biologisch gesehen Nüsse. Daher haben sie auch ihren wunderbar nussigen Geschmack und den alternativen Namen „Hanfnüsse“. Du kannst zwei unterschiedliche Arten von Hanfsamen kaufen.

Ungeschälte Hanfsamen sind knackig und lange haltbar. Sie eignen sich besonders gut als Müsli-Zutat, als Topping von Salaten, Bowls und Broten sowie im Knabbermix.

Geschälte Hanfsamen sind weich und etwas bekömmlicher. Sie machen sich besonders gut in Dipsaucen, Pestos, Smoothies, selbstgemachter Eiscreme oder Porridge.

Außerdem eignen sich Hanfsamen auch wunderbar zum Backen. Geschält oder ungeschält für zusätzlichen Knack oder gemahlen als Mehlersatz verleihen sie deinen Backwaren einen echten Nährwert-Kick.

Geschälte Hanfsamen

Geschälte Hanfsamen sind als Knabberei sehr beliebt

Hanföl

Kaltgepresstes Hanföl versorgt dich mit den wertvollen Superfood-Inhaltsstoffen und bietet ebenfalls einen nussig-herben Geschmack. Salatdressings bekommen dadurch neben der Extraportion Nährstoffe auch ein besonderes Aroma. Auch in Marinaden und Brotaufstrichen macht sich das grün-gelbe Öl sehr gut. Zum Braten und Kochen eignet es sich hingegen weniger, weil bei den hohen Temperaturen sowohl der Geschmack als auch essentielle Fettsäuren verloren gehen.

Kochen & Backen mit Hanf

Der nussige Geschmack von Hanf harmonisiert mit süßen und deftigen Speisen gleichermaßen. Um das Superfood ideal in deine Ernährung zu integrieren, solltest du auf die Herkunft und Qualität der Zutaten achten. Hanfprodukte sollten immer aus EU-zertifiziertem Nutzhanf gewonnen und unter höchsten Qualitätsstandards verarbeitet werden.

So wie unsere CBD Blüten, mit denen du übrigens auch hervorragende Getränke und Speisen zubereiten kannst. Wir haben zwei Rezepte für dich, die du vielseitig in deinen Ernährungsalltag einbauen kannst.

Hanftee selber machen

Im Winter warm, im Sommer kalt und endlos kombinierbar – selbstgemachter Hanftee ist ein echter Allrounder! So einfach machst du deinen eigenen Hanftee aus CBD Blüten.

Du brauchst:

  • ½ Teelöffel CBD-Blüten deiner Wahl
  • ½ Teelöffel Fett nach Geschmack (Hanföl, Kokosöl, Milch etc.)
  • Optional andere Teesorten, Honig und weitere Zutaten nach Geschmack
  1. Damit die Blüten im Tee ihre volle Wirkung entfalten können, müssen sie aktiviert werden. Das geht ganz einfach innerhalb von 15 Minuten bei maximal 130 °C im Backofen. Tipp: Wenn du direkt eine größere Menge Blüten in den Backofen gibst und anschließend zerbröselt in einer Vorratsdose aufbewahrst, hast du CBD-Tee auf Vorrat!
  2. Pro ½ Teelöffel zerbröselter, aktivierter CBD-Blüten 200 ml 60 bis 80 °C warmes Wasser hinzufügen.
  3. ½ Teelöffel Fett nach Wahl hinzufügen. Da CBD fettlöslich ist, ist dieser Schritt unerlässlich. Bei der Wahl der Fettquelle sind dir jedoch keine Grenzen gesetzt. Tipp: Wählst du Hanföl, hast du noch einen zusätzlichen Superfood-Kick.
  4. 3 bis 5 Minuten abgedeckt ziehen lassen.
Hanftee selber machen

Hanftee

Dieses Universal-Rezept kannst du nach eigenem Belieben wunderbar verfeinern. Du kannst die zerbröselten CBD-Blüten mit anderen Teesorten vermischen oder das fertige Getränke mit Zitrone, Zimt, Honig oder jeder beliebigen Zutat aufpeppen. Der Tee schmeckt sowohl warm als auch kalt und lässt sich in der Weihnachtszeit mit etwas Rotwein und Gewürzen sogar zum Glühwein umfunktionieren.

Hanfbutter selber machen

Dieses einfache CBD-Rezept ist ein echter Alleskönner: Du kannst die Butter auf Vorrat herstellen und als Brotaufstrich oder zum Kochen und Backen verwenden.

Du brauchst:

  • 150 Gramm Butter (oder pflanzliche Butter, Kokosfett, Hanföl etc.)
  • 5 Gramm Hanfblüten deiner Wahl

Die Mengenangabe ist nur ein Richtwert – als Faustregel gilt: Für 30 Gramm Fett brauchst du 1 Gramm CBD-Blüten. Beides packst du gemeinsam in einen Topf, den du wiederum auf einen anderen Topf mit köchelndem Wasser stellst. Nun lässt du das Fett und die Blüten in diesem Wasserbad etwa eine Stunde lang verschmelzen.

Wichtig: Achte immer darauf, dass du CBD-Blüten auf maximal 130 °C erhitzt, sonst gehen die wertvollen Inhaltsstoffe verloren.

Die fertige Butter kannst du noch abseihen, falls du keine Blütenblätter drin haben möchtest. Dann kannst du deine eigene CBD-Butter noch nach Belieben herzhaft oder süß verfeinern, in Keks- und Kuchenrezepten oder verschiedenen Speisen verwenden. Achte auch beim Kochen und Backen darauf, dass die Gerichte nie über 130 °C erhitzt werden.

CBD Blüten oder medizinisches Cannabis

Nachdem Cannabis in gewissen Ländern als medizinisches Heilmittel für bestimmte Beschwerden anerkannt und sogar empfohlen wurde, eröffnete sich die Welt des Kiffens für eine ganz neue Zielgruppe. Dadurch versuchen viele Menschen, die von den möglichen therapeutischen Wirkungen von Cannabisprodukten profitieren könnten, die Fachsprache zu lernen.

Zwei Cannabisbegriffe, die häufig verwechselt werden, sind CBD und medizinisches Marihuana. Als CBD in den letzten Jahren populärer wurde, fragten sich viele Menschen, ob es nur eine andere Art von medizinischem Marihuana sei. Diese beiden Produkte sind jedoch sehr unterschiedlich: Sie werden anders hergestellt, anders verwendet und haben unterschiedliche Wirkungen. In diesem Ratgeber erfährst du die wichtigsten Unterschiede zwischen CBD-Blüten und medizinischem Cannabis.

Medizinisches Marihuana

Nach dem 2017 veröffentlichten Gesetz ‚Cannabis als Medizin‘ dürfen Ärzte und Ärztinnen Marihuana-Blüten und Cannabisextrakte sowie cannabinoidhaltige Arzneimittel als Betäubungsmittelrezept verschreiben. Cannabis darf aber nicht ohne Weiteres verschrieben werden. Die Voraussetzung ist zum Beispiel eine schwere Erkrankung des Patienten oder eine fehlende Therapiealternative.

Medizinisches Cannabis ist als Rohstoff dasselbe wie Marihuana für den Freizeitgebrauch – nur wird es für medizinische Zwecke verwendet. Es wird aus den getrockneten Blüten und Blättern der Cannabispflanze gewonnen. Im Gegensatz zum Freizeitgebrauch wird medizinisches Cannabis meist in Tropfenform oder als Mundspray verabreicht.

Im Einzelfall werden medizinische Cannabisblüten verschrieben. Sie können oral eingenommen oder mit einem Vaporizer – auf Deutsch Verdampfer – konsumiert werden. Die Blüten werden dabei erhitzt, aber nicht verbrannt. Dadurch evaporieren die Wirkstoffe zu einem Dampf, den man dann inhaliert. Die Schadstoffe bleiben bei der Vaporisierung zum größten Teil in der Brennkammer des Verdampfers zurück. Die orale Einnahme von medizinischen Cannabisblüten findet meistens als Tee statt.

Medizinisches Cannabis enthält einen hohen Anteil an THC (Tetrahydrocannabinol), in der Medizin auch als Dronabinol bekannt – genauso wie Marihuana, das man illegal auf der Straße kaufen kann.

Wegen der psychoaktiven Wirkung von Dronabinol sind die Verabreichungsmengen streng reguliert. Die zulässige Höchstmenge an medizinischen Cannabisblüten liegt bei 100 Gramm pro Patient und Monat. Für Freizeitnutzer wäre das recht viel – für viele Schmerzpatienten aber nicht.

Auch CBD wird in der Medizin verwendet – jedoch nicht in Blütenform, sondern als hochdosierter Extrakt (mehr als 80 % CBD). Wie Dronabinol wird auch CBD meist als Tropfen dargereicht.

Die Anwendungsgebiete sind eine Grauzone

Die Einsatzbereiche von medizinischem Cannabis sind vielfältig, aber nicht konkret im Gesetz festgelegt. Der Einsatz von Dronabinol und Co wird vom Arzt im Einzelfall abgeklärt. Die häufigsten Anwendungsgebiete sind:

  • Appetitlosigkeit / Übelkeit, verursacht von anderen Medikamenten in z.B. der Krebstherapie
  • Schmerztherapie bei schweren Erkrankungen
  • Entzündungskrankheiten wie Morbus Crohn
  • Epileptische Erkrankungen 

THC ist einer von über 100 Wirkstoffen (Cannabinoide genannt), die in Cannabis enthalten sind. Cannabinoide interagieren mit Rezeptoren im Körper, um die normale Neurotransmission zu verändern und Wirkungen auf den Körper zu erzielen.

THC ist berühmt, weil es die bekanntesten Wirkungen von Cannabis hervorruft – darunter ein euphorisches “High”, Gedächtnisstörungen, Koordinationsverlust, verlangsamtes Sprechen und ein verändertes Zeitempfinden. THC hat aber auch sinnvolle medizinische Wirkungen wie die Linderung von Übelkeit oder chronischen Schmerzen.

CBD Blüten

CBD ist ein anderes Cannabinoid aus der Cannabispflanze. Es interagiert mit anderen Rezeptoren als THC und verursacht daher andere Wirkungen. CBD verursacht keinen Rausch, da der THC-Anteil zu gering ist.

CBD Blüte

In CBD Blüten ist kaum THC vorhanden.

Die Cannabissorten, die für die Herstellung von Marihuana für den Freizeitgebrauch und für medizinische Zwecke verwendet werden, enthalten im Normalfall geringe Mengen CBD. Um CBD-Produkte zu erhalten, wird der besonders hohe CBD-Gehalt gewisser Cannabissorten aus den Stängeln, Blättern und Knospen der Pflanze extrahiert.

Da es sich bei CBD-Produkten um eine Konzentration des Cannabinoids CBD handelt, enthalten sie wenig bis gar kein THC. Das unterscheidet CBD-Produkte von medizinischem Cannabis: Ersteres hat nicht die psychoaktiven Wirkungen, die durch THC verursacht werden. Dennoch hat CBD ein medizinisches Potenzial. Nach Angaben des National Cancer Institute glauben Forscher, dass CBD Schmerzen, Entzündungen und Angstzustände massiv lindern kann.

CBD-Produkte können eine nützliche Alternative für Menschen sein, die die psychoaktiven Wirkungen von medizinischem Marihuana vermeiden wollen. So hat die FDA vor kurzem das erste CBD-basierte Medikament zur Behandlung einer Epilepsieart zugelassen, von der Kinder betroffen sind.

Du kannst CBD oral als CBD-Öl einnehmen oder es in Form von Wachsen, Kapseln, Gummibärchen oder Cremes verwenden.

Unterschiede der Wirkstoffe CBD und THC

THC

Durch die psychoaktive Wirkung von THC fällt es in vielen Ländern unter das Betäubungsmittelgesetz. Es wird vermutet, dass THC mit dem Gehirn interagiert. THC-Produkte gibt es nur mit einem medizinischen Rezept. Cannabis mit einem hohen THC Anteil wirkt schmerzlindernd, krampflösend, appetitanregend und hilft bei Übelkeit und Brechreiz.

CBD

Cannabidiol ist im Vergleich zu THC nicht psychoaktiv und man nimmt auch kaum Nebenwirkungen wahr. CBD-Produkte können in vielen Ländern legal erworben werden. Die entzündungshemmenden, angstlösenden und schmerzlindernden Eigenschaften sind vielseitig einsetzbar. CBD wird auch verwendet, um die psychoaktive Wirkung von THC abzuschwächen.

Zu den Nebenwirkungen von CBD können gehören:

  • Appetitveränderungen
  • Müdigkeit
  • Gewichtsabnahme
  • Schwindel
  • Durchfall
  • Schläfrigkeit und Benommenheit

THC verursacht vorübergehende Nebenwirkungen, wie z. B.:

  • Erhöhte Herzfrequenz
  • Koordinationsprobleme
  • trockener Mund
  • rote Augen
  • verlangsamte Reaktionszeiten
  • Gedächtnisverlust
  • Angstzustände
  • Müdigkeit
  • Verwirrung
  • Bedrängnis
  • niedriger Blutdruck
  • Krampfanfälle und krampfartige Aktivität

Diese Nebenwirkungen sind Teil der psychoaktiven Eigenschaften der Substanz. Keine der beiden Substanzen ist tödlich. Allerdings kann ein hoher THC-Konsum mit langfristigen negativen

psychiatrischen Auswirkungen verbunden sein. Dies kann insbesondere für Jugendliche gelten, die große Mengen THC konsumieren.

Langfristiger Cannabiskonsum kann zu einem Amotivations-Syndrom führen, bei dem die Betroffenen Symptome von Depressionen zusammen mit geringer Motivation erleben, so die Forschungsergebnisse von Jama Network. Dieselbe Studie stellt fest, dass Cannabiskonsum auch mit Psychosen, Depressionen, Angstzuständen, Schizophrenie und Drogenkonsumstörungen in Verbindung gebracht wird. Allerdings gibt es derzeit keine schlüssigen Beweise dafür, dass Cannabiskonsum psychiatrische Störungen wie Schizophrenie verursacht.

Unterschiedliche CBD-Produkte

CBD ist in mehreren verschiedenen Formen erhältlich. Dies ermöglicht es den Menschen, die Methode der Verwendung auf ihre spezifischen Bedürfnisse abzustimmen. Hier sind die gängigsten Formen von CBD:

Öle

Öle werden mit CBD Extrakt versetzt und mit einer Pipette unter die Zunge getropft. Die Wirkstoffe werden besonders schnell aufgenommen. Eine gute Alternative für alle, die keine Tabletten oder Kapseln einnehmen wollen. Es gibt Voll- und Breitspektrum-Öle. Am beliebtesten sind die Vollspektrum-Öle, weil sie auch andere gesundheitsfördernde Pflanzenstoffe beinhalten, wie Terpene und Flavonoide.

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Hochdosierte CBD Extrakte werden zwar auch in der Medizin verwendet, sie sind aber nicht automatisch als medizinisches Cannabis zu bezeichnen.

Cremes und Lotionen

Cannabis Cremes werden zur Behandlung von Gelenk- und Muskelschmerzen verwendet. Gegen Schuppenflechte, Ekzeme und andere Hautkrankheiten sind die Cremes eine beliebte Behandlung.

Kapseln und Pillen

CBD Tabletten und Kapseln werden zur Behandlung von Anfallsleiden und Verdauungsproblemen eingesetzt. Allerdings gibt es einen Nachteil bei Kapseln: Es dauert eine Weile, bis die Wirkung einsetzt, da die Wirkstoffe sich erst auflösen müssen.

CBD Kristalle (Isolat)

Reines CBD, in Streusel- oder Kristallform dient zur Verwendung in Koch- oder Backrezepten, selbst hergestellten Ölen oder zum Verdampfen.

Esswaren

Das Essen von Gummibärchen ist eine sehr beliebte Art, CBD einzunehmen. Sie sind tragbar, diskret und lecker.

Blüten und Hasch

Eine der schnellsten Arten, die Wirkung zu erfahren, ist das Inhalieren von verdampften CBD Blüten. Die Wirkstoffe werden durch das Inhalieren von der Lunge direkt in den Blutkreislauf aufgenommen. Es ist jedoch noch nicht geklärt, ob das Verdampfen das empfindliche Lungengewebe schädigt. Sei vorsichtig, wenn du CBD verdampfen willst.

Fazit

Medizinisches Cannabis ist nicht gleich CBD, in welcher Form auch immer. Bei medizinischem Cannabis ist der Wirkstoff in den meisten Fällen THC. Es wird gezielt und nach ärztlicher Begutachtung eingesetzt. Aber auch CBD wird je nach Krankheitsbild zur Therapie verwendet, jedoch in sehr hohen Konzentrationen.

CBD-Produkte sind in bestimmten Ländern für den Privatgebrauch frei am Markt erhältlich. Sie sind bei den Verbraucher:innen vor allem beliebt, um zu entspannen.

Quellen:

https://witzleben-apotheke.de/medizinisches-cannabis-vs-cbd-oele/

https://www.nccih.nih.gov/health/cannabis-marijuana-and-cannabinoids-what-you-need-to-know

https://www.fda.gov/news-events/press-announcements/fda-approves-first-drug-comprised-active-ingredient-derived-marijuana-treat-rare-severe-forms

 

 

Ist CBD gut für die Haut

CBD – wohltuend für jede Haut

Ist CBD gut für die Haut? – Unsere Haut kann auf vielerlei Arten aus dem Gleichgewicht geraten. Ob sie glänzt, unrein ist, trocken und schuppig ist, Rötungen aufweist oder sich Falten bilden. Wenn die natürliche Hautbarriere gestört ist, wirkt die Haut matt, müde, unelastisch und wird für Bakterien anfällig. CBD Produkte können Dir auf natürliche Weise wieder zu einem strahlenden und glatten Hautbild verhelfen. CBD Öl kann sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet werden.

CBD Kosmetik gilt schon seit einiger Zeit, besonders in den USA als der “Beauty Trend”. Viele Stars schwören auf den Wirkstoff aus der weiblichen Hanfpflanze. Auch bei uns setzt man neuerdings im Bereich der Naturkosmetik auf CBD Produkte. Natürliche Öle wie Arganöl, Mandelöl, Rosmarinöl, Hanföl oder CBD-Öl gehören zu den besten Pflegeprodukten für die Haut.

Wie wird CBD Öl erzeugt?

CBD (Cannabidiol) in Form von Öl wird aus den Blüten bzw. den Knospen der Hanfpflanze gewonnen. Hanföl (Hanfsamenöl) wird aus den Samen des Hanf extrahiert.
Es gibt verschiedenste Verfahren um den CBD Extrakt zu gewinnen:

Ölextraktion: Die Blüten der Hanfpflanze werden in anderen Pflanzenölen gelöst und schnell erhitzt.

CO2 Extraktion: Durch dieses sehr aufwendige Verfahren erhält man den hochwertigsten CBD Extrakt.

Trockeneis Extraktion: Das Harz auf den Hanfblüten wird mit Hilfe von Trockeneis gefroren, wodurch es sich dann leicht von den Blüten lösen lässt.

Lösungsmittelextraktion: Das CBD Extrakt wird in Alkohol oder Ethanol aus den Hanfpflanzen gelöst und dann mit einem Pflanzenöl zu CBD Öl vermischt.

Wie wirkt CBD Öl auf Deine Haut?

Mit zunehmendem Lebensalter nimmt die Kollagenproduktion ab, die Haut verliert an Spannkraft und wird matt, müde und trocken. CBD Öl ist für alle Hauttypen gut geeignet, pflegt besonders die alternde oder Problemhaut intensiv und versorgt sie mit ausreichend Feuchtigkeit. Durch die entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften kann CBD- oder Hanföl bei allen Arten eines Ungleichgewichtes des Hautstoffwechsels empfohlen werden. Es stärkt die Abwehrkräfte der Haut und fungiert als starker Radikalfänger. Freie Radikale gelten als Hauptursache der Hautalterung und Fältchenbildung. Binnen kurzer Zeit der Anwendung von CBD Produkten sollte sich das Hautbild verbessern.

CBD bei Problemhaut und Akne:

Akne entsteht meist in jungen Jahren durch ein hormonelles Ungleichgewicht, das zu einer übermäßigen Aktivität der Talgdrüsen führt. Durch die starke Talgproduktion verstopfen sich die Poren. Körpereigene Endocannabinoide können, Studien zufolge, die Talgproduktion hemmen, indem sie CB2 Rezeptoren in den Talgdrüsen aktivieren. CBD setzt wie kaum ein anderer Wirkstoff an den drei Ursachen von Akne an. Der Extrakt der Hanfpflanze wirkt sich beruhigend auf die zu Entzündungen neigende Haut aus. Viele Akne-Patienten berichten über eine signifikante Besserung ihrer irritierten Haut durch die Anwendung von CBD Öl oder CBD Kosmetikprodukten. Besondere, mehrfach ungesättigte Fettsäuren im Hanföl, wie die Gamma-Linolensäure, können bei den bei Hauterkrankungen typischen Rötungen und juckenden Stellen Linderung verschaffen. Sogar bei schweren Problemen der Haut, wie Akne bei Erwachsenen, Rosacea, Schuppenflechte oder Neurodermitis kann CBD eine medizinische Behandlung erfolgreich unterstützen

CBD Hautpflege gegen vorzeitige Hautalterung:

Der Hanf- bzw. CBD-Extrakt beruhigt trockene, gerötete Haut und versorgt die alternde Haut mit viel Feuchtigkeit. Aufgrund seiner antioxidativen Wirkung schützt das Öl Deine Haut vor den, für die vorzeitige Hautalterung verantwortlichen, freien Radikalen.
CBD kann mit einem ausgewogenen Verhältnis an wertvollen Antioxidantien, ungesättigten Fettsäuren, Vitamin B1, Vitamin E, Magnesium, Kalium, Calcium, Zink und Eisen als Anti-Aging-Produkt punkten. Die natürlichen Wirkstoffe des Hanfs stärken die Schutzbarriere der Haut. Je stärker diese ist, umso widerstandsfähiger ist die Haut gegen freie Radikale oder Bakterien gewappnet. CBD Produkte bringen den Hautstoffwechsel wieder ins Gleichgewicht, stärken den Säure-Lipid-Mantel der Haut und binden damit mehr Feuchtigkeit. Dadurch werden Falten gemildert. Der mit CBD Öl gepflegte Teint wirkt ebenmäßiger und frischer.

Häufige Fragen zu CBD und Hautpflege

Ist CBD gut für die Haut?

Ja. Cannabidiol weist beruhigenden, entzündungshemmenden Eigenschaften aus, die sich auch positiv auf die Haut auswirken. In der Naturkosmetik ist CBD mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

Kann man CBD Öl direkt auf die Haut auftragen?

Du kannst das Öl direkt auf die Haut aufzutragen. Achte aber darauf, dass das Öl gut eingezogen ist, bevor Du helle Kleidung anziehst, damit es nicht zu Verfärbungen kommt. Die Wirkstoffe des Öls sollten in die tieferen Hautschichten einziehen, bevor Du sie zusätzlich einmassierst.

Was ist beim Kauf von CBD- oder Hanföl zu beachten?

Die Anwendung von Hanf-Extrakten verhilft Dir langfristig zu einem schöneren Hautbild.
Achte darauf, dass es sich um biologische reine Produkte handelt und keine Silikone, Sulfate oder Paraffine enthalten sind. Entscheidest Du Dich für Bio-CBD-Produkte, tust Du Deiner Haut etwas Gutes und leistest gleichzeitig einen Beitrag für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur.

In welcher Form ist CBD Öl erhältlich?

CBD Öl ist sowohl als Vollspektrum-Öl, als auch in anderen Konzentrationen in einem großen Angebot an CBD Produkten, wie Anti-aging Seren, CBD Tropfen oder als Hautpflegecreme erhältlich. CBD Öl unterstützt den natürlichen Heilungsprozess der Haut, beruhigt sie und versorgt besonders die trockene Haut mit Feuchtigkeit.

Gelangt CBD bei äußerlicher Anwendung in den Körper?

Die Antwort ist: Nein. Die regelmäßige äußere Anwendung von CBD Öl führt nur zu einer lokalen Wirkung. CBD wird weder durch die Haut aufgenommen, noch kann es in den Blutkreislauf gelangen.

Terpene und Cannabis

Terpene sind natürliche, flüchtige Verbindungen, die als sekundäre Inhaltsstoffe in den Blättern, Blüten, Harz, Früchten und Wurzeln von Pflanzen vorkommen. Gemeinsam ist ihnen eine molekulare Grundstruktur, obwohl sie sehr unterschiedlich riechen und aussehen. Genauso verschieden ist ihre Wirkung. Terpene bilden den Hauptbestandteil von ätherischen Ölen, die in den Pflanzen und Baumnadeln produziert werden. Terpene werden oft in der chinesischen Medizin und in der Volksmedizin angewendet. Sie können antivirale, antioxidative, entspannende oder entzündungshemmende Eigenschaften haben.

Welchen Zweck erfüllen Terpene in der Natur?

Die Hauptfunktion der Terpene liegt darin, eine Pflanze zu definieren, ihr einen charakteristischen Duft zu verleihen. Durch ihre Aromastoffe, die sich in den Blüten der Pflanzen befinden, werden Insekten zum Zweck der Bestäubung angelockt. Außerdem schützen die antibakteriell wirkenden Terpene die Pflanzen vor Schädlingen und wirken als UV – Schutz.

Waldbaden – die Wirkung der Terpene auf den Körper:

Wir wissen, dass Pflanzen miteinander über Terpene kommunizieren und diese quasi austauschen. Vor einiger Zeit haben Forscher festgestellt, dass auch wir Menschen Terpene durch die Nase aufnehmen und von Ihnen profitieren können. Da unsere Nase mit dem limbischen System des Gehirns verbunden ist, bewirken die wohlriechenden Terpene Stressabbau, Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten und Wohlbefinden. Das Waldbaden ist ein Trend der aus Japan (Shinrin Yoku)[1], der schon lange bekannt ist und der geistigen Entspannung dient. Das tiefe Einatmen der Terpene, vor allem in Nadelwäldern, erfreut sich auch bei uns immer größerer Beliebtheit.

Terpene und CBD:

Terpene sind der Hauptbestandteil von ätherischen Ölen. Es handelt sich um Kohlenwasserstoffe, die vor allem in Nadelbäumen und Pflanzen, so auch im Hanf, vorkommen und den charakteristischen Duft dieser Pflanzen ausmachen. Auch für den Geruch und den Geschmack von Cannabis sind die Terpene verantwortlich. Terpene sind in der Reinform schwer in Wasser löslich (unpolar), aber gut in Fett und Öl löslich (lipophil). Es werden ihnen selbst oder in einer Aufgabe als Co-Aktivator therapeutische Eigenschaften zugeschrieben. Terpene haben aber auch einen Einfluss auf die positiven Wirkungen von Cannabinoiden. CBD Produkte, die in Kombination mit Terpenen angeboten werden, wirken laut Studien potenziell stärker. Entscheidend dabei ist der Herstellungsprozess. Handelt es sich um ein Vollspektrum-Öl, oder CBD Blüten, so enthält dieses aus Hanf extrahiertes Cannabidiol, THC und die so wichtigen Terpene.
Isoliertes CBD besteht aus reinen Cannabidiol-Molekülen und weist keinen Geschmack und keinen Geruch mehr auf. Daher kommt es auch bei von allen zusätzlich Pflanzenstoffen befreitem CBD zu keinem Entourage Effekt mehr.

Was ist der Entourage Effekt?

Der Begriff bedeutet, dass Phytocannabidoide zusammen mit der in der Hanfpflanze vorkommenden Terpenen synergetisch arbeiten, sich gegenseitig verstärken und daher wirksamer sind als isoliertes CBD. In der Cannabispflanze sind bis jetzt über 600 unterschiedliche chemische Verbindungen entdeckt worden, darunter hunderte Terpene, Spurenelemente, Polyphenole und über hundertzwanzig Cannabinoide.

Die wichtigsten Terpene und ihre Vorteile in CBD Produkten:

In Cannabispflanzen konnten Forscher bisher ungefähr 200 verschiedene Terpene identifizieren.
Die wichtigsten sind dabei:

Myrcen

Myecen ist das am häufigsten in der Hanfpflanze vorkommende Terpen.
Es ist auch in reifen Mangos, Zitronengras, Thymian und im Hopfen zu finden, duftet leicht nach Moschus und schmeckt nach süßen, reifen Zitrusfrüchten. Es soll entzündungshemmend und entspannend wirken und Schmerzen lindern können.

Limonen, ein Terpen, das häufig in den Schalen von Zitrusfrüchten zu finden ist, kommt auch in der Hanfpflanze vor. Es handelt sich um eine flüchtige Substanz, die man in vielen ätherischen Ölen finden kann. Dem Limonen werden zellschützende, entzündungshemmende, stressmindernde und angstlösende Eigenschaften zugeschrieben.

Carophyllen

Caryophyllen ist das einzige Terpen, dass die CB1- und CB2-Rezeptoren im Gehirn stimulieren soll. Das würzig schmeckende Terpen findet man im Cannabis, schwarzen Pfeffer, im Basilikum und in Feigen. Das Terpen wird als entzündungshemmend und beruhigend beschrieben.

Linalool

Linalool erkennt man am Geruch von Lavendel. Man findet dieses Terpen in den Hanfpflanzen, in Birken und in der Minze. Linalool wirkt beruhigend.

Borneol

Borneol kommt neben CBD auch im Ingwer, Koriander, Salbei und im Thymian vor.
Es soll schmerzstillend wirken und bei der Beseitigung entarteter Zellen hilfreich sein.

Alpha Pinen

Alpha Pinen kommt in Hanfpflanzen, in der Petersilie, im Rosmarin und vor allem im Harz der Nadelbäume vor und imponiert mit einem angenehmen Kiefernduft. Alpha Pinen wird als effektivstes Terpen gegen Entzündungen angesehen. Es soll auch antibiotisch wirken und die Konzentration fördern.

Eucalyptol

Eucalyptol imponiert mit dem typisch würzig kühlen Geschmack von Kampfer und findet sich in Lorbeerblättern, Eukalyptus und in den Hanfpflanzen. Es wird als antimikrobiell und entzündungshemmend beschrieben.

Geraniol

Geraniol duftet nach Rosen und schmeckt nach Pfirsichen. Enthalten ist es in Zitronen, Geranien und Cannabis. Geraniol soll schlaffördernd und antioxidativ wirken.

Was ist der Unterschied zwischen Terpenoiden und Terpenen?

Die komplexeren Terpenoide, zu denen auch die Vitamine zählen, unterscheiden sich chemisch von den Terpenen. Terpenoide sind Kohlenwasserstoffe die funktionelle Gruppen enthalten und auf Isopreneinheiten aufgebaut sind, während Terpene aus reinen Kohlenwasserstoffen bestehen.
Bis jetzt wurden mehr als 30.000 Terpenoide entdeckt, davon gehören ca. 8000 zu den Terpenen.

Können Terpene high machen?

Die Antwort lautet: “Nein”.
Terpene enthalten zwar eine geringe Menge an THC, sollen aber laut letzten Studien gleichzeitig die berauschende Wirkung des Tetrahydrocannabinol reduzieren.

Können Terpene gefährlich sein?

Terpene werden auch als Lösungsmittel für ölhaltige Farben verwendet. Sie sind leicht entzündlich und entfetten die Haut.
In Form von Terpentinöl können Terpene allergieauslösend sein[2].
Das Einatmen wirkt reizend auf die Schleimhäute und kann zu Kopfschmerzen führen.
Ätherische Öle dürfen keinesfalls getrunken werden, dies kann zu Gesundheitsschäden führen.

 

[1]Shinrin yoku: Die heilsame Wirkung des Waldbaden – japandigest.de 09.2018 Quelle

[2] Schadstoffinformation www.umweltanalytik.com Quelle

 

Welche Wirkung haben CBD Produkte auf die Psyche?

Forscher haben herausgefunden, dass CBD nicht nur gegen Schmerzen, Übelkeit und Entzündungen wirksam ist, sondern auch bei psychischen Problemen eine hilfreiche Alternative zu Psychopharmaka darstellen kann[1].

CBD (Cannabidiol), ein Wirkstoff aus einem der ältesten Heilpflanzen der Welt ist für viele positive Eigenschaften auf den Körper bekannt. Viele Patienten schwören auf seine schmerzstillende, krampflösende und entspannende Wirkung.

Hanfpflanzen fanden schon im Altertum Verwendung und wurde erstmals um 2737 v. Chr. in China beschrieben. Die Cannabispflanze enthält über hundert Cannabinoide, am wichtigsten sind dabei, das für seine Rauschwirkung bekannte Tetrahydrocannabinol (THC) und das Cannabidiol (CBD) aus der weiblichen Hanfpflanze, welches im Gegensatz zum THC keine psychoaktive Wirkung entfaltet.

CBD Monopräparate, Cannabidiol-Extrakte und CBD-Blüten haben keine Zulassungspflicht. CBD wurde von der WHO als unbedenklich eingestuft und ist als Einzelsubstanz legal erhältlich, sofern der THC-Gehalt des Produkts den Grenzwert von 0,2% nicht übersteigt. In unserem Shop findest du ökologisch hochwertiges CBD Öl sowie CBD Blüten, frei von jeglichen Zusatzstoffen.

Wie wirkt CBD auf die Psyche?

CBD unterstützt das Endocannabinoidsystem (ECS), welches zu den wichtigsten Systemen in unserem Körper zählt. Das ECS steuert das Immunsystem, die Schmerzempfindungen, den Schlaf, die Körpertemperatur, aber auch mentale Funktionen, wie z.B. das Gedächtnis und die Stimmung. Unser Körper besitzt eigene Rezeptoren für Cannabinoide. CBD kann an diese andocken und soll dabei Botenstoffe, die für unser Wohlbefinden verantwortlich sind, stimulieren. Dadurch können nicht nur einzelne Symptome, sondern auch Fehlfunktionen des Körpers verbessert werden.

CBD – angstlösend und entspannend:

Viele Patienten berichten über die entspannende und angstlösende Wirkung von CBD ÖL.
Studien lieferten Hinweise, dass CBD auf das zentrale Nervensystem beruhigend wirkt[2].
CBD wirkt entkrampfend, erweitert die Blutgefäße, erleichtert den Bluttransport und senkt den Blutdruck. Außerdem besitzt CBD entzündungshemmende Eigenschaften. Laut neueren Forschungen können Entzündungen auch Auslöser von Depressionen sein. CBD kann bei Stress, Panikattacken, Flugangst, Burn-Out, Depressionen oder Prüfungsangst wertvolle Dienste leisten. Es beruhigt auch den Magen und hilft gegen Übelkeit, was bei durch Stress ausgelösten Magenproblemen nützlich sein kann.

Cannabidiol bei Schlafstörungen:

Schlafstörungen, Depressionen und Angstzustände stehen meist in unmittelbarem Zusammenhang. CBD verhilft durch seine beruhigende und ausgleichende Wirkung zu einem schnelleren Einschlafen, besseren Durchschlafen und soll auch gegen Albträume und nächtlichem Kiefernkirschen nützen.

Kann CBD Psychopharmaka ersetzen?

Benzodiazepine (Tranquilizer), die als Schlaf- oder Beruhigungsmittel fungieren oder Antidepressiva, die sich auf den Neurotransmitter Serotonin auswirken, werden eingesetzt, um Ängste zu lindern. Diese Medikamente sollte man jedoch nicht auf Dauer verwenden, da ein starker Gewöhnungseffekt eintritt und Nebenwirkungen auftreten können. Menschen, die an Angststörungen oder Dauerstress leiden, versuchen daher, langfristig, auf pflanzliche Mittel zurückgreifen. CBD ÖL ist ein bewährter Naturextrakt, der schon vielen Menschen geholfen hat. Ob dir CBD Öl ausreichend nützt, musst du ausprobieren. Wer unter einer starken Depression oder Psychose leidet, sollte aber keinesfalls ohne Rücksprache mit seinem behandelten Arzt die verordneten Medikamente absetzen.

Welche Dosis CBD ist empfehlenswert?

In der ersten Woche solltest Du vom 5 % CBD ÖL nur 1 bis 3 Tropfen pro Tag einnehmen.
Diese Dosis kann entweder einmal täglich auf einmal eingenommen oder auf drei Gaben über den Tag verteilt werden. Nach der Einnahme des Öls sollte 10 Minuten nichts gegessen oder getrunken werden. Danach kann die Dosis bei Bedarf schrittweise erhöht werden.

Wie schnell tritt eine Wirkung ein?

Im Normalfall tritt innerhalb von 1-2 Stunden nach der Einnahme von CBD in Form von Öl die erwünschte Wirkung ein.

Gibt es Nebenwirkungen?

Es können Müdigkeit, weniger Appetit, trockener Mund, oder eine Senkung des Blutdruckes eintreten, was bei gestressten oder ängstlichen Bluthochdruckpatienten eine durchaus wünschenswerte Wirkung darstellt. Wer blutdrucksenkende Medikamente einnimmt, sollte aber die Wirkung von CBD berücksichtigen und den Blutdruck kontrollieren. Patienten mit Leberschäden müssen bei der Einnahme von CBD ÖL vorsichtig sein und sollten nur geringe Dosen einnehmen.

 

[1]Cannabis gegen Nervenschmerzen? patient.samedi.de 21.01.2020 Quelle

[2] Cannabidiol modulates serotonergic transmission and reverses both allodynia and anxiety-like behavior in a model of neuropathic pain. 01.2019 Quelle

 

CBD bei Schlafstörungen oder Schlaflosigkeit

Wie CBD bei Schlafstörungen Körper und Geist im Gleichgewicht bringt.

Was für viele selbstverständlich ist, kann andere wortwörtlich um den Verstand bringen. Laut einer Studie der medizinischen Universität Wien[1] leidet fast jeder Dritte Mensch an Störungen beim Einschlafen, jede/r Zweite gab an, nachts nicht durchschlafen zu können. Mittels CBD Produkten wie CBD Ölen, können Schlafprobleme schnell der Vergangenheit angehören. Warum das so ist, erfährst du in unserem folgenden Blogbeitrag genauer.

Gründe für Schlaflosigkeit

Es gibt eine Vielzahl an Gründen, warum viele in Menschen keinen erholsamen Schlaf finden. Meist sind betroffene mit Alltagssorgen, Stress oder privaten Problemen konfrontiert. Es können aber auch diverse Krankheiten, Schmerzen dazu führen, dass einem wortwörtlich der Schlaf geraubt wird. Viele greifen dann in erster Instanz zu herkömmlichen Schlafmitteln, welche häufig mehr schaden als Besserung bedeuten.

Herkömmliche Schlafmittel bringen nämlich sehr oft Nebenwirkungen mit sich.  Sie werden leider viel zu schnell zu deinem täglichen Begleiter. Weiteres vergessen wir oft, einer Sache wirklich auf den Grund zu gehen und häufig werden in der klassischen Schulmedizin nur die Symptome behandelt. Mit herkömmlichen Schlafmitteln wird ein künstlicher Schlafzustand herbeigeführt. Das führt dazu, dass dein Gehirn nicht normal arbeiten kann. So hat es kaum noch Tiefschlafphasen, die für deinen Körper und dessen Erholung aber essentiell sind.

Genau hier kann die Einnahme von CBD Ölen ins Spiel kommen. CBD bei Schlafstörungen Produkte stellen eine tolle pflanzliche Alternative zu herkömmlichen Schmerzmitteln dar. Zum Beispiel wird CBD Ölen eine muskelentspannende und angstlösende Wirkung nachgesagt. Sie unterstützen deinen Körper dabei, müde zu werden und sich in eine Art Entspannungszustand zu begeben. Das Cannabidiol wirkt auf einen bestimmten Teil deines Nervensystems, welche die allgemeine Stimmung beeinflussen kann und auch deinen Schlaf im Allgemeinen positiv unterstützen kann[2].

Der wohl größte Feind des erholsamen Schlafs ist Stress. Er wirkt sich mit der Zeit enorm auf die Schlafintensität aus. Dein Schlaf wird dann generell unruhig und nächtliches Erwachen oder Aufschrecken tretet vermehrt auf. Es kann auch vermehrt zu Alpträumen kommen. Dein Körper versucht diesen Stress zu verarbeiten und abzubauen. Schlaf sollte dazu dienen, deine Batterien wieder aufzuladen. Du benötigst einen gesunden Schlaf, um neue Energie zu tanken, damit du die nächsten Tage wieder leistungsfähig bist. CBD Tropfen können dir dabei helfen deinen Geist wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dein Körper wird in ein normales Schlafverhältnis begleitet und abends heruntergefahren.

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Gute Nacht Hanftropfen unterstützen einen erholsamen Schlaf

Wie CBD beim Einschlafen hilft

Wie funktioniert das? Die direkte Einnahme über die Mundschleimhaut ermöglicht CBD Ölen in den Blutkreislauf zu gelangen und nach circa 10-20 Minuten bereits für die nötige Entspannung zu sorgen. Es besteht keine Gefahr des Kontrollverlusts aufgrund einer zu starken Wirkung. Vielmehr entsteht eine Art natürliche Müdigkeit und Ruhe in deinem Körper. Mit Hilfe von CBD Produkten zum Einschlafen kommt es im Gegensatz zu Schlafmitteln zu einem natürlichen Schlafzustand. Die Substanz in deinem Körper löst körpereigene Botenstoffe aus, die auch in einem natürlichen Zustand ausgelöst werden würden. Aus diesem Grund stellt sich auch kein Gewöhnungseffekt oder eine Abhängigkeit ein.

CBD bei Schlafstörungen: Wie ist es mit der richtigen Dosierung?

Ein Schlaftagebuch könnte dir dabei helfen, die richtige Dosierung zu finden. Eine gute Vorlage dazu findest du hier. Vorweg ist zu erwähnen, dass viele Faktoren wie dein allgemeiner Gesundheitszustand, die Art der Beschwerden bzw. der Erkrankung, das Therapieziel, dein Körpergewicht, die Empfindlichkeit gegenüber CBD allgemein, die Reaktion des körpereigenen Endocannabinoid-Systems, dein Lebensstil und deine Ernährung die Dosierung beeinflussen. Bei der Anwendung der CBD-Öle steht alles unter dem Motto: Probieren geht über Studieren!

Wenn du CBD bei Schlafstörungen verwenden willst, beginne doch einfach mit einer kleinen Dosis und achte auf deinen Körper. Wie schnell reagiert er, unter welchen Umständen spürst du einen Effekt. Du kannst auch neben der Einnahme über die Mundschleimhaut dein CBD Öl in ein Getränk mischen. Wenn du CBD Öl mit Lebensmitteln in Verbindung setzt, muss dies durch deinen Magen-Darm-Trakt über die Leber in deinen Organismus. Versuche doch einfach mehrere Möglichkeiten, bis du die richtige für dich gefunden hast. Erfahrungen zufolge kann außer einem erholsamen Schlaf nicht viel passieren.

[1]Chronische Schlaflosigkeit ist weit verbreitet und führt zu einer insgesamt schlechten körperlichen und geistigen Gesundheit und auch zu hohen gesellschaftlichen Kosten(Wien – 6.9.2021) – Quelle

[2]

Wirksamkeit von Cannabidiol: Klinische Studien mit Cannabidiol und Cannabidiol-haltigen Extrakten – karger.com.  Quelle

cbd in der schwangerschaft und stillzeit

In folgendem Blog Beitrag findest du alle nötigen Informationen zu CBD in der Schwangerschaft und während der Stillzeit. Auf jeden Fall sollte das Gespräch mit einem Facharzt aufgesucht werden. Wir versuchen dir aber in folgendem Beitrag die Sachlage zu erklären und dich über die meistgestellten Fragen vorab zu informieren.

Eine Schwangerschaft macht alles anders

Mit einer Schwangerschaft verändert sich so einiges im Leben einer Frau. Natürlich auch eines Mannes, aber in folgendem Artikel steht die Schwangerschaft, das Neugeborene und die Mutter im Fokus. Sobald eine Frau schwanger ist steigen neben den Glücksgefühlen auch das Verantwortungsbewusstsein. Alles, was man konsumiert, wird direkt an das Kind weitergegeben. Daher ist eine Vielzahl von Substanzen tabu. Die werdende Mutter versucht ihren Lebensstil auf das ungeborene Kind perfekt abzustimmen.

Neben Nahrungsergänzungsmitteln wie Folsäure und Omega 3-Fettsäuren wird die Nahrungsaufnahme meist viel nährstoffreicher und gesünder. Die Entwicklung des Babys soll optimal verlaufen und schädliche Substanzen werden gemieden. Dazu zählen Alkohol, Nikotin und bestimmte Lebensmittel, wie Rohwurst und Rohmilchkäse.

Diese Regeln kennt meist jede Frau und versucht diese streng einzuhalten. Die wenigsten können die Auswirkungen von Medikamenten und anderen Nahrungsergänzungsmittel auf den Fötus abschätzen. Der Arzt sollte hier der beste Ansprechpartner für werdende Mütter sein. Besonders bei Medikamenten gegen Schlafstörungen oder Übelkeit und anderen Begleiterscheinungen während der Schwangerschaft ist der Arzt aufzusuchen und sollte keinesfalls selbstständig experimentiert werden.

Was wenn ich als schwanger Frau CBD Öl gegen Schlafprobleme und Stress einnehmen möchte?

Vorweg ist zu sagen, dass die statistischen Daten lückenhaft sind. Dies ist einerseits ethisch bedingt, da Studien mit Schwangeren bei welchen sie vorsätzlich mit unsicheren Inhaltsstoffen konfrontiert werden nicht zulässig sind. Natürlich sind Studien mit Schwangeren, wo sie vorsätzlich mit unsicheren Inhaltsstoffen konfrontiert werden nicht zulässig. Andererseits ist es schwierig Schwangerschaftsabläufe und Beschwerden von Frauen zu vergleichen. Die meisten Studien zur Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln während der Schwangerschaft sind Befragungen. Informationen über Cannabis-Inhaltsstoffe in der Schwangerschaft stammen daher meist von Marihuana-Konsumentinnen. Von diesem Konsum ist jedenfalls wie Nikotin abzuraten. Generell würden wir bevor du CBD ÖL während der Schwangerschaft einnimmst unbedingt ein Gespräch mit deinem behandelnden Arzt empfehlen.

 

Wie sieht es mit CBD Produkten ohne THC aus? Kann ich diese während der Schwangerschaft einnehmen?

Leider existieren aktuell keine Daten aus klinischen Studien, die 100-prozentig belegen würden, dass CBD in der Schwangerschaft sicher ist. Daher würden wir auch hier die Rücksprache mit deinem Arzt empfehlen. Wir möchten hier weder dich noch dein Ungeborenes gefährden. Fakt ist, dass alles was du als Mutter konsumierst, direkt zu deinem Embryo geht und hier keine Risiken eingegangen werden sollten.

 

Was soll ich also tun bei Schwangerschaft bzw. Kinderwunsch?

Gegen CBD Produkte bei Kinderwunsch, also vor einer Schwangerschaft, gibt es soweit keine Einwände. Da dies aber meist ein fließender Übergang ist, solltest du das ebenfalls mit deinem Frauenarzt/ Frauenärztin besprechen. Wenn dir CBD Produkte bei Alltagsleiden helfen, kannst du dies mit deinem Arzt besprechen. Er kann dann die Dosierung der Produkte spezifisch bewerten und gemeinsam mit dir über Risiko und Nutzen abwägen. Solltest du hier mit Vorurteilen konfrontiert werden, solltest du dich nicht verunsichern lassen. CBD wird unter Medizinern oft ungerechtfertigterweise mit Drogenkonsum assoziiert. Das Thema kommt dem Impfen von Kindern gleich und wird dir schnell verdeutlichen, hier gibt es keine einheitliche Meinung. CBD Produkte sind auf jeden Fall eine nicht psychoaktive Pflanzensubstanz, die großes Potenzial für die menschliche Gesundheit birgt. Wir hoffen durch die häufige und vielschichtige Anwendung von Kunden, dass sich vermehrt Untersuchungen umsetzen lassen und dadurch das Bild klarer wird und sich durchsetzt, dass CBD keine Droge ist. Mit einem Abbau der Stigmatisierung von Cannabisprodukten und dem wachsenden Interesse der Nutzer und Nutzerinnen, wird sich in Zukunft auch die Informationslage für Schwangere und Stillende verbessern.

Kann ich CBD während der Stillzeit einnehmen?

Ein vorsichtiger Ansatz, gleich wie während der Schwangerschaft, ist auf jeden Fall erforderlich. Während der Stillzeit können bestimmte Verbindungen über die Muttermilch in den Körper eines Neugeborenen gelangen und es ist nicht klar, wie viel hier wirklich weiter transportiert wird und was die genauen Auswirkungen für dein Kind bedeutet. Daher raten wir von dem Konsum während der Stillzeit grundsätzlich ab.

Können CBD Substanzen für das Neugeborene also eine Gefahr darstellen?

Aus heutiger Sicht, weiß man nicht wie viel CBD durch die Muttermilch übertragen werden kann. Auch wenn CBD bei Erwachsenen als ungiftiges und gut verträgliches Cannabinoid[1] gilt können diese Tatsachen nicht auf Kinder umgemünzt werden. Die Verbindung von CBD und Muttermilch ist somit unklar und es ist auf jeden Fall ein Arzt aufzusuchen.

Was könnten Gründe sein, warum Frauen CBD Produkte während der Schwangerschaft/ Stillzeit konsumieren möchten ?

Ein häufiger Grund sind Postpartale Depression (PPD). Das ist eine sehr kräftezehrende Krankheit, die Müdigkeit, Angstzustände, Depressionen, Stimmungsschwankungen und vor allem eine Loslösung vom Neugeborenen verursachen kann. Die Standardbehandlung bei PPD ist die Verschreibung von Antidepressiva. Dies stellt für viele Mütter

ein großes Problem dar. Besonders auch weil Antidepressiva nicht während der Stillzeit eingenommen werden dürfen. Diese Zeit ist sehr herausfordernd für viele Mütter und Väter. Besonders Mütter machen sich meist sehr viel Druck und wollen keine Fehler machen. Stillen erzeugt sehr viel Bindung zwischen Mutter und Kind und wenn dies aufgrund er PPD bereits Schwierigkeiten erzeugt, haben Mütter meist angst dieses Band durch ein Abstillen zu zerreißen. Hier könnte CBD Öl ein alternativer Ansatz zur Behandlung sein und es könnten potenziell therapeutische Qualitäten von CBD entstehen.

Wenn man hier zum Beispiel Angstzustände näher betrachtet. CBD liefert hier sehr positive Ergebnisse als Teil einer Behandlung. Auch in Verbindung zum allgemeinen Wohlbefinden kann CBD sehr unterstützend wirken.

Somit müssen wir ein vorsichtiges NO zu CBD in der Schwangerschaft und während der Stillzeit geben.

Leider gibt es aber nicht genug Forschungen und Studien um hier eine seriöse Antwort zu geben. Wir raten dir einen Arzt aufzusuchen, der mit CBD vertraut ist und ihr gemeinsam die Risiken abwägen könnt. Wir raten dir, dass du bitte keine Eigenexperimente durchführst und auf dich und dein Neugeborenes gut Acht gibst[2]. Solltest du CBD Öl bereits konsumieren und dies auch weiterhin geplant haben. Bitten wir dich um Rücksprache bei deinem behandelnden Arzt. Eventuell kann er die CBD Produkte wie oben erwähnt auf dich anpassen und ihr könnt die Risiken gemeinsam abwägen.

 

[1] CANNABIDIOL (CBD) Critical Review Report (2018) – World Health Organization (WHO): Expert Committee on Drug Dependence Fortieth Meeting Geneva, 4-7 June 2018. Quelle

[2] Frauenärzte raten ab von Cannabiskonsum in der Schwangerschaft – Aerzteblatt.de 2019. Quelle

 

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